Pravljica sonca - Fairy tale of the sun

   
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Ormož   arrow

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Die Naturterrasse Ormož über dem Fluss Drau wurde bereits um 2100 v. Chr. besiedelt. Hier haben sich unter den Abhängen von Slovenske gorice Hauptverkehrsachsen gekreuzt und eine solche Position hat Ormož eine reiche Geschichte gewebt.

In der Bronzezeit war Ormož nach Bedeutung, Größe und einzigartige urbane Design besser als alle benachbarten Städte und war die größte Siedlung der Ostalpen. Noch heute wissen wir nicht, warum es später verfiel.

Die Archäologen haben viele Beweise über die Bau-, Wohn-, sogar kulinarischer und Trinkkultur damaliger Bewohner entdeckt.

Erst im Mittelalter ist die Stadt wieder gewachsen. Zum ersten Mal erwähnt sie das Dokument aus dem Jahr 1273 als Holermuos. Dies war eine Zeit des Kampfes für die östliche Grenze zwischen ungarischen Könige und Erzdiözese Salzburg. Wegen der strategischen Bedeutung bekam der Ort bereits in 1293 Marktrechte und 1331 bereits die Stadtrechte.

Die Herren von Ptuj haben hier an der Verteidigungsgrenze mit Ungarn eine Zwingburg erbaut.

Die Stadt hat sich unabhängig entwickelt, die Schlossgebäude waren mit einer Wand getrennt. Zur Ehre dem Burgherr Friedrich, der der Stadt Ormož die Stadtrechte gegeben hat, haben sie sie Friedau genannt, aber der alte Name Holermuos hat sich nicht ganz verloren. Nach Lautveränderungen ist im Laufe der Jahrhunderte heutige Name Ormož entstanden.

Die Stadt wurde mehrmals durch Brände verwüstet, zerstört von den Ungarn (1487), den Türken (1532), den aufständischen ungarischen Bauern (1605) und Kruci (1704).

Ruhigerer Zeitraum für die Entwicklung der Stadt begann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Neben den herkömmlichen städtischen Privilegien dürften die Bürger auch Jahrmärkte organisieren und diese Tradition hat sich bis zum heutigen Tag erhalten; Jakobsmesse ist noch immer am ersten Montag nach dem Jakobssonntag, Blumenmesse am Blumenfreitag und Martinsmesse am 11. November, dem Fest des hl. Martin.

Im Jahr 1927 gründete Dr. Majerič in Ormož das international bekannte Sanatorium für die Behandlung der rheumatischen Patienten. Schon damals war Ormož ein attraktives Reiseziel.

An der bedeutenden Verkehrslage geben dem heutigen Ormož die Naturgegebenheiten und die Kulturerbe die Geltung, die Stadterneuerung hat ihr altes Stadtbild aber erhalten.

Heute gehört Ormož zu den schönsten Städten in Slowenien.

Schloss Ormož

Sein Bau begann um 1278, als Rudolf von Habsburg dem Frederick von Ptuj erlauben hat, hier ein Schloss zu bauen. Zuerst haben sie den Südflügel als dreistöckiges befestigtes Haus aufgestellt, bald haben sie großen ummauerten Hof dazugegeben. Auf der nordöstlichen Ecke versicherten sie es mit einem Wehrturm, in dem sie auf der zweiten Etage noch heute erhaltene Kapelle angeordnet haben.

Nach dem Aussterben der Herren von Ptuj in dem 15. Jahrhundert wurde die Burg das Eigentum von verschiedenen Adelsfamilien. Heute dienen die Schlossräume für die Repräsentationsbedürfnisse der Gemeinde Ormož und Bedürfnisse der Bibliothek, Museums, Radio und touristische Informationszentrum Ormož (TIC). Neben den vornehmenden Bemalungen, die zu den Spitzenreitern der klassischen Kunst in Slowenien gehören, sind im Schloss auf Besichtigung noch archäologische Ausstellung „Zwischen der Drau und Mur“ – Präsentation des archäologischen Erbes der Grenzgemeinde Prlekija und Međimurje, historische Ausstellung Ormož während Karađorđević und Titos Jugoslawien, die Ausstellung über Sanatorium in Ormož aus Dr. Otmar Majerič Erbe, private Sammlung von Marko Sluga und Bildersammlung der zeitgenössischen slowenischen Schaffenskraft.

Der Meierhof

Der Meierhof ist ein Gebäude, das mehre wirtschaftliche Gebäude verbindet, die in verschiedenen Zeiträumen von 18. Jahrhundert weiter entstanden haben. In den Ausstellungsräumen kann man sich die Ausstellung Mittelalterliche Plastik aus Ormož Bereich, archäologische Ausstellung Vom Spielzeug bis Urnen, thematische Darstellung Ormož spät Bronzezeit und Eisenzeit Keramik (11.-1. Jahrhundert v. u. Z.) und die Ausstellung Der Topf lobt den Töpfer ansehen.

Park Ormož

Nach dem Jahr 1910, als die Burg im Besitz der Familie Wurmbrand-Stuppach überging, haben sie rund um die Burg einen großen englischen Garten eingerichtet und ihn mit einigen Exemplaren exotischer Bäume wie Osage-Orange, Tulpe und Ginkgo gepflanzt. Durch Design und Vielfalt ist einer der schönsten in Slowenien und ist auch einer von wenigen gut erhaltenen Schlossparks bei uns. Am östlichen Rand des Parks haben sie im Beginn des 20. Jahrhunderts eine Kapelle mit dem Grab der letzten Burgherren gebaut. Vor dem Schloss ist ein Denkmal Allee bedeutender Männer von Ormož und Umgebung.

Pokrajinski muzej Ptuj Ormož, OE Ormož, Kolodvorska cesta 9, 2270 Ormož, tel.: 00386 (2)741 72 90, muzej.ormoz@pmpo.si, www.pmpo.si

Die Kirche des heiligen Jakobs

Am östlichen Rand des Stadtmarkts steht die Pfarrkirche des heiligen Jakobs. Der älteste Teil des Gebäudes ist heute ein rechteckiges Schiff, das es in den Zeitrahmen in die erste Hälfte oder in die Mitte des 14. Jahrhunderts definieren kann.

Um das Jahr 1400 oder in den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts haben sie dem Schiff heutiges Presbyterium eingebaut. Dann haben sie auf der Nordseite eine Sakristei mit einem bekannten Relief in der Lünette des Portals gebaut. Die Nordkapelle wurde der Kirche als eine Erweiterung wahrscheinlich in den siebziger oder achtziger Jahren des 14. Jh. angebaut, vor dem Ende des 14. Jahrhundert wurde sie durch polygonale Abschluss abgeschlossen und gewölbt.

Das Schiff hatte zunächst flache Decke, nach dem Stadtfeuer im Jahre 1647 haben es barocke Tonnengewölbe gemacht, die Änderungen im 19. Jahrhundert haben aber nicht wesentlich das Bild der Kirche verändert.

Das älteste Gemälde in der Kirche wurde irgendwo in der Mitte des 14. Jahrhunderts gebildet, ungefähr im Jahr 1630 entstand expressive Komposition Jüngstes Gericht auf dem Triumphbogen Wand, die wichtigste Dekoration des Schiffes stellt aber ein Gemälde an der Nordwand des Kirchenschiffes vor, wo in der vier Reihen 48 Szenen aus dem Alten und Neuen Testament bemalt sind.

Sehenswert in der Kirche ist auch Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert, Teil der ehemaligen Franziskanerkloster Ormož, der Ende des 15. Jh. durch Jacob Szekely gegründet wurde. Gegenüber dem Eingang zur Kirche steht Spätbarock Maria Zeichen.